Découvrez les musées municipaux
Toute l'offre culturelle


  • L'herbier des Conservatoire et Jardin botaniques et ses quelque six millions d’échantillons est un des plus importants au monde. Quant au jardin, il abrite de magnifiques collections de plantes vivantes.
  • Site internet du Conservatoire et Jardin botaniques


  • Le FMAC a pour missions de développer la présence de l’art dans l’espace public et de soutenir les artistes actifs et actives à Genève. Le FMAC gère la Médiathèque, un espace de consultation et de diffusion d’une collection dédiée à l'art vidéo. Le FMAC Mobile, par ses actions de médiation, favorise l’intérêt et la compréhension des publics pour le domaine de l’art contemporain.
  • Page web du Fonds municipal d’art contemporain


  • Avec une collection riche de 25'000 objets illustrant douze siècles de culture céramique, le Musée Ariana compte parmi les grands musées européens spécialisés dans les arts du feu.
  • Site internet du Musée Ariana


  • Les Musées d’art et d’histoire forment le plus grand ensemble muséal de Suisse, avec ses cinq musées et leurs 700'000 objets, sa bibliothèque et ses ateliers de restauration.
  • Site internet des Musées d'art et d'histoire


  • Haut lieu de la réflexion sur les sociétés humaines, le Musée d'ethnographie de Genève, dont les bâtiments se trouvent au boulevard Carl-Vogt propose au travers de ses expositions une variété de lectures anthropologiques des phénomènes sociaux et culturels qui traversent le monde actuel.
  • Site internet du Musée d'ethnographie


  • Le Muséum d’histoire naturelle accueille plus de 250'000 visiteurs chaque année à la découverte des millions de spécimens exceptionnels appartenant au patrimoine naturel qu'il conserve. Unique en son genre en Suisse, le Musée d'histoire des sciences - affilié au Muséum - abrite une collection d'instruments scientifiques anciens issus des cabinets des savants genevois du 17e au 19e siècle.
  • Site internet du Muséum d'histoire naturelle
    Site internet du Musée d'histoire des sciences

Konservierung und Restaurierung

Zum Arbeitsfeld der Konservierung und Restaurierung gehört nebst der eigentlichen Restaurierung und präventiven Konservierung auch die Untersuchung des Zustands von Objekten sowie die Verpackung, Beförderung und der Aufbau von Leihgaben.

Die Aufgabe der Abteilung für Konservierung und Restaurierung des Musée Ariana besteht vornehmlich darin, die Sammlungen zu bewahren und sie gegenüber der Öffentlichkeit auf eine Weise zu vermitteln, die ihre historische und ästhetische Integrität sichert.

Die Arbeit ist in mehrere Bereiche gegliedert:

Überwachung und präventive Konservierung

Kulturgutsammlungen sind besonders anfällig. Es gehört zu den Pflichten des Museums, sie für kommende Generationen zu bewahren und für optimale konservatorische Bedingungen zu sorgen. In einem alten Gebäude kann dieses Ziel nicht immer erreicht werden. Folglich müssen bestmögliche konservatorische Bedingungen herrschen und der Konservierungszustand der Objekte muss periodisch überprüft werden.

Vorbereitung von Objekten

Die zuständige Person für Konservierung und Restaurierung prüft die Transportfähigkeit von Objekten, die in einer Sonderausstellung gezeigt oder verliehen werden sollen, und sie legt die dazugehörigen Anforderungen fest. Zudem stellt sie sicher, dass die vorgesehenen Ausstellungsbedingungen weder kurzfristig noch langfristig einen Schaden am Objekt  verursachen können. Zur Vorbereitung für eine Ausstellung gehört in der Regel ein Transport und somit auch das fachgerechte Verpacken des Objekts. Im Rahmen der Restaurierung und Konservierung werden bei Bedarf zudem punktuelle Eingriffe vorgenommen, meistens Entstaubung und Reinigung.

Interventionen

Der Entscheid, ein Objekt zu behandeln, darf erst nach vorgängiger Betrachtung der historischen, kulturellen und künstlerischen Werte gefällt werden. Objekte dürfen durch die Restaurierung keine Veränderung erfahren. Die Wahl der Behandlungsmethoden erfolgt auf der Grundlage einer gründlichen Untersuchung des Objekts, die unerlässliche Angaben über dessen materielle Beschaffenheit liefert. Dabei werden die Werkstoffe, aus denen das Objekt besteht, ihre Verarbeitungsbedingungen und ihr Erhaltungszustand besonders genau geprüft. Für Analysen, die zum besseren Verständnis des Objekts beitragen, können gegebenenfalls spezialisierte Labors beigezogen werden. Für Eingriffe an Kulturgütern gelten folgende Grundregeln: Lesbarkeit und Reversibilität der Interventionen, Stabilität und Unschädlichkeit der verarbeiteten Werkstoffe.
Die Abteilung für Konservierung und Restaurierung hält sich an die einschlägigen internationalen ethischen Normen.

Dokumentation

Die Abteilung für Konservierung und Restaurierung trägt alle verfügbaren Dokumente über ein Werk zusammen. Vor einem Eingriff wird systematisch der Istzustand erhoben, und sichtbare Schadstellen werden vermerkt. Ausgehend von dieser Erklärungsgrundlage können Veränderungen nachvollzogen werden, die seit der Schaffung eines Stückes eingetreten sind. Alle Unterlagen, Fotografien, Laborbefunde und –bilder werden zusammen mit präzisen Aufzeichnungen über  sämtliche Behandlungen am Objekt in einem Behandlungsdossier hinterlegt. Dieses Dossier gewährleistet die Weitergabe von Kenntnissen, die für das Verständnis der materiellen Beschaffenheit des Werks unerlässlich sind.

Wissensvermittlung

Die Werkstatt für Konservierung-Restaurierung des Musée Ariana ist Mitglied des Schweizerischen Verbands für Konservierung und Restaurierung (SKR).
Sie nimmt regelmässig Praktikantinnen und Praktikanten aus europäischen Ländern auf, die hier ihre Hochschulausbildung im Bereich der Konservierung-Restaurierung von Kulturgütern fortsetzen.

 

Agenda