Sammlungen

MEHRERE JAHRHUNDERTE GESCHICHTE DER KERAMIK, DES GLASES UND DER GLASMALEREI

Mit seinen 27'000 Objekten, von denen 24'000 Keramikobjekte sind, ist das Ariana derzeit das einzige Museum der Schweiz und eines der bedeutendsten Museen Europas, die der Geschichte der Keramik und - wenngleich in weniger ausgeprägtem Masse - des Glases und der Glasmalerei gewidmet sind. Es deckt den Zeitraum vom Mittelalter bis zur Gegenwart ab und beherbergt Stücke aus der Schweiz, Europa, dem Mittleren Osten und dem Fernen Osten.

Den Grundstock für das Museum bildet die Sammlung von Gustave Revilliod. Dazu kamen 1936 die Keramikbestände, die im Musée d'art et d'histoire untergebracht waren. Ende des 20. Jahrhunderts wurden schliesslich auch Glas- und Glasmalereibestände der Stadt Genf in die Sammlungen aufgenommen.

Die permanente Sammlung und die Sonderausstellungen des Museums richten sich nach folgenden Schwerpunkten:

  • Gesamtschau der Geschichte der Keramik in Europa vom Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert. Die Geschichte der Keramik zeugt nicht nur von technischen Meisterleistungen und von wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen, sondern veranschaulicht durch die ganze Bandbreite der Handwerks- und Luxusobjekte auch die Entwicklung des Geschmacks.
  • Wechselwirkungen zwischen Ost und West. Sie belegen, dass die Globalisierung, jedenfalls was die Keramik angeht, bereits im 15. Jahrhundert begann!
  • Vielfalt und Qualität der einheimischen Produktion: Berner Töpferware mit Engobebemalung, Winterthurer Fayencen, Nyoner Porzellan und Steingut aus Carouge.
  • Zeitgenössisches Schaffen – sowohl lokalen als auch internationalen Ursprungs –, für das sich das Musée Ariana als einzige Schweizer Museumseinrichtung seit jeher konsequent einsetzt.
 

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