Glasmalerei

IN DIE ARCHITEKTUR INTEGRIERTE GLASMALEREIEN

Vierzig Glasmalereien aus dem Zeitraum vom Mittelalter bis zur damaligen Zeit wurden im 19. Jahrhundert fest in die Gebäudearchitektur integriert. Gustave Revilliod hatte nämlich bereits bei Baubeginn (1877) angefangen, alte Glasmalereien zu erwerben, mit denen er die Glasveranden beidseits der Erdgeschossflügel dekorieren wollte. Nach seinen Wünschen wurden dort Scheiben aus dem 15. und 16. Jahrhundert aus der Schweiz und aus Italien angebracht.

Zudem bat Revilliod 1883 den Schweizer Glasmeister Johann Heinrich Müller (1822-1903), für die achtzehn Vierpassfenster an der Kuppelbasis Scheiben nach dem Muster der Wappenfenster des 16. Jahrhunderts anzufertigen.
Wer diese Glasgemälde genauer betrachten möchte, kann beim Empfang gerne einen Feldstecher verlangen.

Die Türgiebel des Osteingangs und des Westeingangs sind mit Wappenscheiben der Schweizerischen Eidgenossenschaft beziehungsweise der Stadt Genf verziert.  

Zudem werden in den Depots des Musée Ariana mehr als 250 Glasgemälde (oder Fragmente davon) aus dem 12. bis 19. Jahrhundert für Forschungszwecke aufbewahrt.

 

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