Découvrez les bibliothèques de la Ville de Genève
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  • La Bibliothèque de Genève déploie sur 4 sites un patrimoine écrit, imprimé, musical et iconographique unique qu’elle sélectionne, protège, valorise et transmet au grand public comme au public scientifique.
  • Site internet de la Bibliothèque de Genève


  • Les Bibliothèques municipales sont des lieux de rencontre, de découverte et de partage qui vous proposent de nombreux documents à emprunter ainsi que des activités gratuites pour petit-e-s et grand-e-s.
  • Site Internet des Bibliothèques municipales


  • Les musées d’art et d’histoire, le Musée d’ethnographie et le Museum d’histoire naturelle, les Conservatoires et Jardin botaniques et le Fond municipal d’art contemporain proposent un accès à leur bibliothèque scientifique .
  • Site internet


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  • Service Interroge

Historique

Sie haben keine Zeit für eine Führung vor Ort? Sie möchten die Bibliothek selber entdecken? Hier können Sie in eigener Regie einen virtuellen Besuch im Bastions-Gebäude machen und sich von Ihrem Smartphone oder Tablet leiten lassen.

Die Bibliothèque de Genève ist seit 1872 im Bastions-Gebäude untergebracht (siehe Geschichte der Bibliothek). Das denkmalgeschützte Bauwerk hat drei Stockwerke, von denen nur bestimmte Teile der Öffentlichkeit zugänglich sind.

Erdgeschoss:

Hier befindet sich der Eingang nebst der Empfangs- und Auskunftsloge sowie eine Boutique, in der die von der Bibliothek veröffentlichten Bücher und Dokumente verkauft werden. In der Loge werden auch die Bussgelder für die zu spät zurückgegebenen Bücher kassiert.

Im linken Flügel liegt der Saal Saussure, eine Freihandbibliothek, die derzeit eine Auswahl von 38‘000 neu erschienenen Werken bietet. Alle Gebiete sind vertreten; die Betonung liegt auf der Literatur (alte und moderne literarische Abhandlungen, alte literarische Texte), der Geschichte, den Sozialwissenschaften und der Philosophie. Sie können die Werke dort direkt mithilfe ihrer Benutzerkarte ausleihen.

In der Halle gegenüber vom Eingang ist der Saal Ami-Lullin: Hier finden die temporären Ausstellungen statt, die sich hauptsächlich um die Sammlungen der Bibliothek drehen. Ein Konferenzbereich von rund fünfzig Plätzen ergänzt den Ausstellungsraum. Der Ort verdankt seinen Namen einem grossen Mäzen, dem Pastor und Professor für Kirchengeschichte Ami Lullin (1695-1756). Der Gelehrte und Ästhet machte der Bibliothek eine wahrhaft grosszügige Schenkung von 84 mittelalterlichen, zumeist üppig kolorierten Pergamenthandschriften.

Der Ausstellungsraum wurde 2008 vollständig renoviert: Die Entfernung der Trennwände, welche den Raum teilten, die Rückkehr zu den ursprünglichen Farben von Boden, Vitrinen, Mauern und Decken haben den Raum in dem in Genf so seltenen Dekorstil 1900 wiederhergestellt.

Erstes Stockwerk:

Oben links von der Treppe befindet sich der Saal Eugénie Droz, der Hauptlesesaal. Er verfügt über 112 Nutzerplätze, an denen Sie arbeiten und Dokumente, insbesondere die von der Heimausleihe ausgeschlossenen, einsehen können. Sie finden dort Nachschlagewerke zu den meisten Wissensgebieten: Enzyklopädien, Wörterbücher, Bibliographien oder Atlanten.

Der Lesesaal hat WLAN sowie einen Raum mit Fotokopierern und einem Scanner.

Auf demselben Stockwerk halten sich die Bibliothekare des Empfangsbereichs und der Auskunft zu Ihrer Verfügung, um Sie bei der Suche nach Dokumenten (Kataloge und Datenbanken), der Einsicht in die Quellen und der Lokalisierung der Dokumente in Genf oder, über die Fernleihe, in der Schweiz und weltweit zu beraten und zu informieren. Die Auskunft beantwortet auch Ihre Fragen, ob Sie nun die Dokumente betreffen oder allgemeiner bzw. praktischer Art sind. Sie bietet auch gelegentliche oder individuelle Kurse zur Einführung in die Nutzung der Bibliothek und ihrer gedruckten und elektronischen Ressourcen an.

Rechter Hand können Sie im Katalogsaal mit Hilfe von PCs Recherchen durchführen. Auch die Regionalzeitungen und die generalistischen Zeitschriften können dort konsultiert werden. Der Raum, in dem zur Zeit der Zettelkatalog untergebracht ist, wird 2019 umgebaut, um einen grossen Empfangs- und Arbeitsbereich zu schaffen.

Im Flur, links von der Auskunft, ist die Heimausleihe, wo Sie die Bücher bestellen und abholen. Sie können die Bestellungen auch über Internet aufgeben (Katalog). Die Wartefrist beträgt ungefähr eine halbe Stunde. Hier schreiben sich auch die neuen Leserinnen ein (Anmeldung).

Zu ihrer Linken, rechts vom Flur und gegenüber der Ausleihe, befindet sich der Zeitschriftenraum, der Saal Moynier, wo Sie ohne weiteres Presse und Fachzeitschriften lesen können. Der Saal bietet 12 Arbeitsplätze und 4 Plätze zum Lesen der Zeitungen.

Man findet dort eine Freihandaufstellung mit den Heften des laufenden Jahres von ca. 1‘150 wissenschaftlichen Zeitschriften sowie eine Auswahl an Tageszeitungen, insbesondere Genfer Titel (Tribune de Genève, Le Temps und Le Courrier). Die Bände aus den davorliegenden Jahren befinden sich im Magazin, wo sie angefordert werden können.

Neben den gedruckten Ressourcen gibt es umfangreiche Mikrofilmsammlungen, ausserdem stehen mehrere tausend Zeitschriften online zur Verfügung.

Anhand von zwei Computern können Onlinerecherchen durchgeführt und auf dem Mikrofilmlesegerät Zeitschriften gelesen werden.

Zweites Stockwerk:

Rechts liegt der Saal Bonivard. In der dortigen Freihandaufstellung finden Sie Nachschlagewerke und umfangreiche Sammlungen zur allgemeinen Geschichte, den Religionswissenschaften und Philosophie sowie eine Sammlung persönlicher Bibliographien.

Im Saal gibt es einen Scanner für Mikrofilme und Mikrofichen, einen Fotokopierer und WLAN.

Im Saal Senebier können Handschriften und Werke aus dem Spezialmagazin eingesehen werden. Bestellen Sie die benötigten Dokumente direkt im Saal, nachdem Sie die Ihnen zur Verfügung stehenden Karteien und Verzeichnisse zu Rate gezogen haben. Informieren Sie sich beim Aufseher.

Die Promenade des Bastions

Sie ist ein Ort, der zum Flanieren, Betrachten und Sinnieren einlädt: Mit ihren aussergewöhnlichen Parkanlagen bietet die Promenade des Bastions der Bibliothèque de Genève einen grünen Rahmen mit schönen Parkanlagen. Die Promenade, die sukzessive als Pferdestall, Kartoffelfeld und botanischer Garten diente, wurde während des gesamten 19. Jahrhunderts an dem Ort angelegt und ausgebaut, wo im 16. und 17. Jahrhundert die Festungsmauern standen. Ihre definitive Gestalt nimmt sie von 1910 bis 1917 an, als das berühmte Internationale Reformationsdenkmal errichtet wird.

Am Fuss der Altstadt mit Blick auf die Place Neuve gelegen, nur wenige Schritte vom Grand Théâtre und der Plainpalais-Ebene entfernt, ist die Promenade für die Genferinnen und Genfer ein geschätzter Ort der Begegnung und der Muße. Während des ganzen Jahres finden hier, im Herzen des Stadtlebens, öffentliche Veranstaltungen wie der Stadtlauf Course de l’Escalade oder die Fête de la musique statt.

Marcio Nunes
Chargé de communication
022 418 28 93
marcio.nunes(at)ville-ge.ch

Bibliothèque de Genève
Promenade des Bastions 1
1211 Genève 4

Saal Saussure, Erdgeschoss des Bastions-Gebäudes .

Montag bis Freita : 9-22 Uhr, Samstag: 9-17 Uhr, Sonntag: geschlossen