Découvrez les bibliothèques de la Ville de Genève
Toute l'offre culturelle


  • La Bibliothèque de Genève déploie sur 4 sites un patrimoine écrit, imprimé, musical et iconographique unique qu’elle sélectionne, protège, valorise et transmet au grand public comme au public scientifique.
  • Site internet de la Bibliothèque de Genève


  • Les Bibliothèques municipales sont des lieux de rencontre, de découverte et de partage qui vous proposent de nombreux documents à emprunter ainsi que des activités gratuites pour petit-e-s et grand-e-s.
  • Site Internet des Bibliothèques municipales


  • Les musées d’art et d’histoire, le Musée d’ethnographie et le Museum d’histoire naturelle, les Conservatoires et Jardin botaniques et le Fond municipal d’art contemporain proposent un accès à leur bibliothèque scientifique .
  • Site internet


  • Vous avez une question et vous souhaitez une réponse personnalisée? Le réseau des bibliothèques genevoises vous offre, en moins de trois jours, un résultat fiable et des sources identifiées.
  • Service Interroge

Historique

Die Nutzung von Informationen findet zunehmend digital statt. Die Bibliothèque de Genève kümmert sich seit mehreren Jahren darum, Inhalte und Dienste in digitaler Form zugänglich zu machen. Die Digitalisierung der alten Sammlungen ist ein wichtiges Mittel zur Erschliessung des kulturellen Erbes für die Öffentlichkeit.

Digitalisierungspolitik

Die BGE  plant in Zusammenarbeit mit den wissenschaftlichen Bibliotheken der Stadt Genf ein Digitalisierungsprogramm des geistigen Erbes von Genf, das sich auf grosse Konvolute aus ihren Beständen erstreckt.

Rund 825'000 Dokumente aus den gedruckten, handschriftlichen und ikonographischen Sammlungen sind betroffen; das entspricht 10,3 Millionen Seiten, die sich aufteilen wie folgt:

- Bücher (Monographien)    4,8 Mio.
- Zeitungen und Zeitschriften (Periodika)    3,2 Mio.
- Handschriften und Archive    1,1 Mio.
- Ikonographie    800'000
- Musikpartituren    200'000

Das Projekt wird über eine Zeitspanne von zehn Jahren laufen. Die Finanzierung, die sich derzeit in der Konsolidierung befindet, wird die Digitalisierung durch externe Dienstleister, die elektronische Speicherung der digitalisierten Sammlungen und den internen Kapazitätsausbau des Digitalisierungszentrums der Bibliothek abdecken.

Die digitalisierten Sammlungen werden dem Publikum kostenlos und zu freizügigen Nutzungsbedingungen auf Servern zugänglich sein, so wie das bei den schon online gestellten Ressourcen der Fall ist.

Folgende Einrichtungen sind die wissenschaftlichen Bibliotheken der Stadt Genf:


Nationaler und internationaler Kontext

Wie auch andere bibliothekswissenschaftliche Tätigkeiten steht die Digitalisierung unter dem Vorzeichen der Zusammenarbeit und Komplementarität zwischen Institutionen, die ähnliche Ziele verfolgen. Dies trifft auf die Nationalbibliothek und die Kantonsbibliotheken zu, die damit beauftragt sind, das schriftliche und ikonographische Erbe des Landes zu sammeln, zu bewahren und der Öffentlichkeit zu vermitteln.

Die Koordinierung ihrer Digitalisierungsbemühungen zeigt die Existenz kohärenter Konvolute auf, wie z.B. die alten Schweizer Drucke vom 15. bis zum 19. Jahrhundert, die in der digitalen Bibliothek e-rara.ch versammelt sind, oder die mittelalterlichen Handschriften der Sammlung e-codices.ch. Der koordinierte Digitalisierungsansatz kommt auch anderen Dokumenttypen zugute wie den Plakaten im Gesamtkatalog der Schweizer Plakatsammlung , den digitalisierten Zeitschriften und den Zeitungen (Schweizer Presse online ).

Die öffentlich-privaten Partnerschaften haben sich bei der Digitalisierung von Zeitungssammlungen, die sich über einen langen Zeitraum erstrecken und deren Inhalte teilweise noch urheberrechtlich geschützt sind, als nützlich erwiesen. Die Digitalisierung des Journal de Genève (1826-1998) vereinte die Bibliothèque de Genève, die Schweizerische Nationalbibliothek und den Verlag Le Temps in einem gemeinsamen Projekt, das 2008 abgeschlossen wurde.

Die digitale Bibliothek Rero Doc ist eine gemeinschaftliche Plattform, auf der eine breite Vielfalt digitaler Dokumente zu finden ist, die vom Westschweizer Bibliotheksverbund hergestellt werden, zu dem auch die Bibliothèque de Genève gehört.

Internationale Kooperationen sind insbesondere dann sinnvoll, wenn Dokumentensammlungen universelle Themen oder Persönlichkeiten betreffen wie die Aufklärung (namentlich die Werke von Rousseau und Voltaire) oder die alten Kataloge zu Kunstauktionen.

Promenade des Bastions 1
1211 Genève 4

T: +41 22 418 28 00
F: +41 22 418 28 01
info.bge(at)ville-ge[dot]ch

Alexis Rivier
Konservator
alexis.rivier(at)ville-ge.ch
T: +41 22 418 28 38