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Historique

Die retrospektive Katalogisierung besteht im wesentlichen darin, die auf Papier festgehaltenen beschreibenden Daten, seien es Katalogzettel, gedruckte Kataloge oder Inventare, in einem Computersystem zu erfassen. In der Stadt Genf erfolgt diese Arbeit seit der Computerisierung der Bibliotheken, d.h. seit Mitte der achtziger Jahre.

Cette fiche catalographique, composée par découpage du Catalogue imprimé de la Bibliothèque publique de Genève (19e s.), a été rétroconvertie en notice informatique. Cliquez sur l'image pour voir cette dernière.

Im Rahmen des Projekts «Transition BGE», einer umfassenden Studie über die Bibliothek, wurden 2007 und 2008 Untersuchungen durchgeführt, um die Mittel zu bestimmen, die für den erfolgreichen Abschluss dieser Unternehmung in den kommunalen Wissenschaftsbibliotheken erforderlich waren. Dies geschah im Bewusstsein, dass die retrospektive Katalogisierung eine unerlässliche Voraussetzung für die Onlinesuche nach Dokumenten und für Digitalisierungsvorhaben ist. Es folgten 2008 die Abfassung enes Budgetantrags an den Gemeinderat, 2010 die Gewährung einer Finanzierung von 10'000'000 CHF, die Schaffung einer Projektstruktur, die Übertragung der Projektleitung an die Bibliothèque de Genève, die unter Kontrolle eines Lenkungsausschusses agiert, in dem jede Bibliothek vertreten ist, und 2011 schliesslich die Umsetzung.

In der Zeit von 2011 bis einschliesslich 2016 wurden dreissig Katalogisierungsgruppen geplant, die alle Dokumentarten betreffen: Monographien und Periodika, Handschriften, Archive, Plakate, ikonographische Dokumente, Karten, audiovisuelle Dokumente, Partituren. Insgesamt wurden 550'000 Katalogzettel und 25'000 Inventarseiten bis Ende 2016 verarbeitet; hinzu kam die Online-Bereitstellung von 25'000 Dokumenten (Karten, ikonographische Dokumente, Plakate, Konzertprogramme, Inventare). Ende 2013 war die Katalogisierung von 50'000 Zetteln für die Genfer Kunst- und Archäologiebibliothek sowie das Ethnographische Museum abgeschlossen. Ende 2014 waren zwanzig von dreissig Katalogisierungsvorgängen abgeschlossen, die überwiegend die gedruckten Kataloge der Bibliothèque de Genève (BGE) und die im Centre d’iconographie bewahrten Werke betrafen (43'000 Dokumente). Zudem konnten 500 Karten nach ihrer Digitalisierung und Rekatalogisierung auf RERO DOC veröffentlicht werden, und die Ablichtung von 4'000 Plakaten der Bibliothek La Musicale (BGE) wurde organisiert (Ausschreibung und endgültige Auswahl des Dienstleisters).

Durchgeführt wurden diese Arbeiten vorwiegend von Teilprojektleitern und angeheuerten Fachleuten, hauptsächlich Spezialisten für Information und Dokumentation. Die Zahl der letzteren ist regelmässig gewachsen, so dass Ende 2014 vierzig Hilfskräfte (22,5 Teilzeitangestellte) im Einsatz waren, zu denen 20 Festangestellte einschliesslich des administrativen Personals kamen (5,6 Teilzeitangestellte, davon 2,3 durch das bewilligte Budget finanziert). Zeitgleich rekatalogisierte die Firma Medea einen Teil der gedruckten Werke (180'000 Katalogzettel), nachdem die Bibliothek dieses Vorhaben intensiv vorbereitet und sodann intern begleitet hatte.

In 2015 wurden die gesetzten Ziele weiter verfolgt, wobei der Abschluss der Rekatalogisierung  für das Konservatorium und den Botanischen Garten im Vordergrund stand, während man die Rekatalogisierung der Museumsdokumente fortsetzte. Neben einigen Teilprojekten zur Digitalisierung konzentrierte sich die Bibliothèque de Genève auf die Beendigung ihrer grossen Baustellen: den allgemeinen Katalog der Drucke, den Katalog für die Broschüren des 17.-19. Jahrhunderts sowie die Inventare der Handschriften und Archive, von denen schlussendlich ein Teil digitalisiert und nicht neu von Hand eingegeben wurde.

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Sylvain Féjoz
Verantwortlicher retrospektive Katalogisierung

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