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Historique

Das Haus, das Voltaire 1755 von der Familie Mallet du Pan gekauft hatte, beherbergt heute eine permanente Sammlung im Erdgeschoss und im ersten Stock des Gebäudes. Sie können dort zahlreiche Gemälde und Graphiken entdecken, die Voltaire oder Menschen aus seiner Umgebung zeigen, sowie Dokumente aller Art, die Ihnen einen Eindruck von der Privatsphäre des Philosophen zur damaligen Zeit vermitteln. Stellen Sie sich vor, Sie flanieren durch in Les Délices …

Une vue de la galerie du musée

Wenn Sie zuerst durch das Fenster sehen, das in den Hof schaut, werden Sie hinter den Bäumen das Clos Voltaire bemerken, ein Haus aus dem 18. Jahrhundert, das zu dem von Voltaire erworbenen Anwesen gehörte und wo das Gesinde wohnte. Das Haus, das die Stadt Genf 2002 erwarb, dient heute Studenten als Unterkunft.

Wenn Sie die Galerie begehen, können Sie auch drei Trophäen  bewundern. Die erste trägt die Attribute der Astrologie, Geographie und Malerei, die zweite jene des Theaters und der Literatur, die letzte dasjenige der Musik. Die drei Trophäen befinden sich über den Türen, die jeweils zum Haupteingang, der Bibliothek und dem grossen Salon führen. Man vermutet, dass sie das Theater von Voltaire schmückten, entweder in Les Délices oder Ferney. Am Ende der Galerie erinnern bei der Tür, die zum grossen Salon führt, zwei Gipsbüsten von Voltaire und Rousseau daran, dass die beiden Männer, so verschieden sie auch waren, viele Gemeinsamkeiten hatten.

Betritt man den Grossen Salon, sieht man hinten das berühmte Porträt Voltaires von Nicolas de Largillierre. Voltaire selber hatte dieses Gemälde Palissot geschenkt. Ein weiteres wichtiges Ausstellungsstück ist das Porträt von Émilie du Châtelet, das Jean-Marc Nattier zugeschrieben wird. Unter den beiden Porträts stehen die mit Einlegearbeiten verzierten Kommoden im Stil Louis XV mit ihren Schubladen, Griffen und Metallschlössern, die aus dem Schloss von Ferney stammen und zu Voltaires Mobiliar gehörten. Heute bietet der grosse Salon einen aussergewöhnlichen Rahmen für hochkarätige Veranstaltungen.

Die beiden Gemälde, welche die Wand am Eingang zum Kleinen Salon, bedecken, gehören zu einer Reihe von sechs Malereien aus dem 18. Jahrhundert. Leider ist der Maler unbekannt.

Das letzte Zimmer im Erdgeschoss ist das Kabinett, das im Lauf der Zeit verschiedenen Zwecken diente. Lange Zeit war in ihm die Loge des Hausmeisters untergebracht, bevor dort ein mit einem der Kleidungsstücke des Philosophen bekleidetes Mannequin von Voltaire Platz fand. Heute finden sich dort mehrere Porträts von berühmten Männern des 18. Jahrhunderts sowie ein berühmtes Gemälde von Jean Huber, Voltaire et les paysans (Voltaire und die Bauern).

Im ersten Stockwerk kann man die berühmte von Houdon signierte Voltaire-Statue aus Terrakotta bewundern.
Im Februar 1778 beschliesst der nun 84 Jahre alte Voltaire, nach Paris zurückzugehen. Obwohl es ihm noch immer verwehrt ist, die Hauptstadt zu betreten, ist der Philosoph überzeugt, dass ihn sein hohes Alter vor seinen Verfolgern schützt – und er täuscht sich nicht: Er darf sich nicht nur frei niederlassen, sondern man bereitet ihm am 30. März in der Comédie-Française einen triumphalen Empfang anlässlich der sechsten Aufführung von Irène, seiner letzten Tragödie. Der Bildhauer Jean-Antoine Houdon, der im Saal anwesend ist, macht einige Skizzen von Voltaire, die ihm nach dem Tod des Philosophen am 30. Mai 1778 als Vorlage für acht Statuen dienen. Unsere Statue, die achte, weist drei Besonderheiten auf, die aus ihr ein einmaliges Stück machen: Betrachtet man sie von der Seite, stellt man fest, dass der Bildhauer unter dem Sitz ein Motiv aus Büchern und Draperien angefertigt hat, das es unter den anderen Statuen nicht gibt. Sodann wurde der sitzende Voltaire unseres Museums damals von Beaumarchais bestellt und gekauft, um das Haus zu schmücken, das er vor kurzem in der Rue Saint-Antoine in Paris erworben hatte. Und schliesslich diente die Statue James Pradier, einem Genfer Bildhauer vom Anfang des 19. Jahrhunderts, als Modell für die bronzene Statue des sitzenden Rousseau, die man heute in Genf auf der Ile Rousseau bewundern kann. Es mag amüsant erscheinen, dass eine der berühmtesten und meistbetrachteten Statuen von Rousseau nach dem Vorbild einer Statue von Voltaire konzipiert wurde.

Entdecken Sie das Museum (Video):

Rue des Délices 25
1203 Genève

T: +41 22 418 95 60
F: +41 22 418 95 61
institut.voltaire(at)ville-ge[dot]ch

Bibliothek und Museum

Montag bis Freitag: 14-17 Uhr
Das Museum ist am ersten Samstag jedes Monats von 14-17 Uhr geöffnet.
Die Bibliothek kann vormittags  nach vorheriger Vereinbarung aufgesucht werden.

Musée Voltaire
institut.voltaire(at)ville-ge.ch

T: +41 22 418 95 60

Bibliothek und Museum

Montag bis Freitag: 14-17 Uhr
Das Museum ist am ersten Samstag jedes Monats von 14-17 Uhr geöffnet.
Die Bibliothek kann vormittags  nach vorheriger Vereinbarung aufgesucht werden.