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  • La Bibliothèque de Genève déploie sur 4 sites un patrimoine écrit, imprimé, musical et iconographique unique qu’elle sélectionne, protège, valorise et transmet au grand public comme au public scientifique.
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  • Les Bibliothèques municipales sont des lieux de rencontre, de découverte et de partage qui vous proposent de nombreux documents à emprunter ainsi que des activités gratuites pour petit-e-s et grand-e-s.
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Historique

Le Musée Voltaire n'est pas accessible mais la consultation des documents est possible aux Bastions (en Salle Senebier). Les commandes de documents doivent être passées à l'adresse institut.voltaire(at)ville-ge.ch. Elles peuvent être effectuées au plus tard avant le mardi midi pour une consultation possible le jeudi suivant. Ce service sera indisponible entre le 27 et le 31 juillet 2020. --------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Die Bibliothèque des Délices ist eine Präsenzbibliothek, die den Forschern Zugang zu mehr als 22‘000 Drucken – darunter 2‘500 Ausgaben der Schriften von Voltaire – in Französisch oder in Übersetzung bietet: So kann man die Werke des «Patriarchen» in 24 Sprachen konsultieren, beispielsweise auf Ungarisch, Katalanisch, Bulgarisch, Russisch, Serbo-Kroatisch, Tschechisch und anderen Sprachen. Unter den jüngsten Erwerbungen ist auch die chinesische Übersetzung der Lettres philosophiques, des Candide, des Essai sur les mœurs et l’esprit des nations, des Dictionnaire philosophique und natürlich von L’Orphelin de la Chine hinzuweisen. Gegenstand besonderer Bemühungen sind zur Zeit die Adaptionen, Imitationen oder Parodien der Werke von Voltaire, kurzum das, was man als Erbe Voltaires bezeichnen könnte.

Houdon, "Voltaire assis", bronze, début 19e siècle, IMV IC 044

Ein Dokumentationszentrum über das 18. Jahrhundert

Voltaire ist indes nicht der einzige Autor, der in Les Délices vertreten ist, denn die Bibliothek versteht sich als ein umfassendes Werkzeug für jedermann, der am 18. Jahrhundert interessiert ist, ganz gleich, ob die Geschichte, die Ideengeschichte oder die Literatur im Vordergrund stehen. Dem Publikum wird eine bedeutende Zahl von dieser Periode gewidmeten Fachzeitschriften zur Verfügung gestellt, die andernorts nur schwer zugänglich sind.

Wenn Sie eine Auskunft wünschen, wenden Sie sich bitte an Frau Catherine Walser, die Bibliothekarin. Es besteht die Möglichkeit, online die Datenbank von RERO Explore (Westschweizer Bibliotheksverbund) oder des Genfer Bibliotheksverbunds abzufragen und so die Vielfalt der Bestände zu entdecken, die das Institut bereithält!

Das Musée Voltaire besitzt des weiteren eine sehr grosse Zahl an Handschriften, die sich bei weitem nicht auf Voltaire beschränken (obgleich er bei den digitalen Dokumenten den ersten Platz einnimmt) und deren Fülle die geistige Regsamkeit und Vielfalt der gesamten Aufklärung bezeugt.

So können die archives Beaumarchais und die archives Suard, wie auch der aufschlussreiche Briefwechsel von Saint-Lambert mit Henri Agasse de Cresne eingesehen werden.

Die Handschriften

Das Musée Voltaire freut sich, seinen Lesern den jetzt digitalisierten Katalog seiner Handschriftensammlungen zu präsentieren. Mehr als 50 % unserer Bestände sind nun in VOLAGE verzeichnet. Volage ist das Akronym für  VOLtaire A GEnève (Voltaire in Genf).

Die Handschriftensammlung des Instituts ist hauptsächlich dank der bedeutenden Schenkung entstanden, die Theodore Besterman der Stadt Genf 1954 gemacht hat. Der englische Milliardär polnischer Herkunft war von Voltaire begeistert: Ihm ist die Entstehung der Bibliothek und des Museums des Institutes zu verdanken, zu denen er mehrere Tausend Drucke, Handschriften und ikonographische Dokumente beisteuerte. Theodore Besterman war von 1954 bis 1970 Direktor des Institut et Musée Voltaire, sein Nachfolger wurde Charles-Ferdinand Wirz, der 2002 in den Ruhestand ging. Dank Charles Wirz, einem profunden Kenner von Voltaire, konnten die Handschriftensammlungen erweitert, den Forschern zugänglich gemacht und eingehend studiert werden.

Sie bestehen aus zwei leicht zu identifizierenden Gruppen: Die erste umfasst alle Einzelhandschriften, die in geeigneten Ordnern versammelt sind, und die zweite, welche ausschliesslich die Signatur MS trägt, setzt sich aus den schon bestehenden und gebundenen, mehr oder minder willkürlich zusammengestellten Handschriftensammlungen zusammen.

Die erste Gruppe trägt verschiedene Signaturen. So bezeichnet z.B. die C-Serie sämtliche Schriftwechsel und hat fünf Untersignaturen: CA für den aktiven Schriftwechsel von Voltaire, CB für seinen passiven Schriftwechsel, CC für andere Schriftwechsel des 18. Jahrhunderts, CD für die Briefe, die seinerzeit in den zuerst in Les Délices, dann in der Voltaire Foundation von Oxford veröffentlichten Besterman-Korpus der Correspondance définitive aufgenommen wurden, und CE für alle anderen Formen des Schriftwechsels.

Die jetzige Datenbank enthält rund 50 % unseres Bestandes und wird regelmässig erweitert werden, sobald die Katalogisierung der verbleibenden Dokumente abgeschlossen ist. Auch die neu eingehenden Dokumente werden so bearbeitet, dass sie rasch online zugänglich sein werden. Sollten Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Herrn Flavio Borda d’Água, wissenschaftlicher Adjunkt.



Rue des Délices 25
1203 Genève

T: +41 22 418 95 60
F: +41 22 418 95 61
institut.voltaire(at)ville-ge[dot]ch

Bibliothek und Museum

Montag bis Freitag: 14-17 Uhr
Das Museum ist am ersten Samstag jedes Monats von 14-17 Uhr geöffnet.
Die Bibliothek kann vormittags  nach vorheriger Vereinbarung aufgesucht werden.

Musée Voltaire
institut.voltaire(at)ville-ge.ch

T: +41 22 418 95 60

Bibliothek und Museum

Montag bis Freitag: 14-17 Uhr
Das Museum ist am ersten Samstag jedes Monats von 14-17 Uhr geöffnet.
Die Bibliothek kann vormittags  nach vorheriger Vereinbarung aufgesucht werden.