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Historique

Der Saal Senebier liegt im zweiten Stock des Bastions-Gebäudes und schliesst sich an den Saal Bonivard an. Er ist der Einsicht in Handschriften, Archivdokumente und Bücher vorbehalten, die aus der Zeit vor 1850 stammen oder im Spezialmagazin für wertvolle Dokumente aufbewahrt werden.

Salle Senebier, Bastions

Der Saal trägt den Namen von Jean Senebier (1742-1809), einem Pastor und Bibliothekar, der 1779 den ersten gedruckten Katalog über die Handschriften der Bibliothek veröffentlichte.  Er war Mitglied mehrerer Akademien und wissenschaftlicher Gesellschaften wie auch Mitarbeiter der Zeitung Journal de Genève und forschte auf den Gebieten der Meteorologie, der Physik und der Pflanzenphysiologie. Er veröffentlichte auch eine Genfer Literaturgeschichte in 3 Bänden (1786), welche die Biographien von Intellektuellen seiner Zeit enthielt.

In der Bibliothek des Saals Senebier stehen Ihnen diverse Werke zur Verfügung. Man findet sowohl Kataloge über die Handschriften anderer Bibliotheken und Archive wie auch Wörterbücher, Biographien, Genealogien, Werke über die Geschichte von Genf, über die Geschichte des Buches und der Handschriftenkunde (Kodikologie) oder Quellenausgaben (Schriftwechsel und Zeitungen).

Wenn Sie Dokumente einsehen wollen, dann bitten wir Sie:

– einen Benutzerzettel auszufüllen, auf dem Sie Ihr Forschungsthema angeben, einen Personalausweis und ggf. ein Empfehlungsschreiben bzw. jegliches Dokument vorzulegen, das Ihre Forschungstätigkeit nachweist;
– die rechtlichen und administrativen Bestimmungen zur Kenntnis zu nehmen, denen die Einsicht und die Veröffentlichung der Dokumente unterliegen, insbesondere hinsichtlich des Persönlichkeitsschutzes und des Urheberrechts (Info im Saal erhältlich);
– die Dokumente zu bestellen, indem Sie einen Zettel per Dokument ausfüllen (grün für die Handschriften, weiss für die Drucke aus dem Lager) und darauf gut leserlich die genaue und vollständige Signatur des gewünschten Dokuments sowie Ihren Namen und Ihre Adresse eintragen. Die Dokumente werden zweimal am Tag ausgehändigt. Die Zettel müssen morgens vor 9.30 Uhr und nachmittags vor 14 Uhr abgegeben werden. Die Dokumente werden eine halbe Stunde nach der Bestellung ausgeteilt. Am Samstagmorgen geschieht keine Dokumentenausgabe;
– bei Rückgabe des Dokuments mitzuteilen, ob dessen Nutzung abgeschlossen ist oder wann sie fortgesetzt wird.

Damit alle Nutzerinnen ungestört arbeiten können und die wertvollen Werke und Handschriften intakt bleiben, bitten wir Sie folgende Anweisungen zu befolgen:

– Legen Sie Ihre persönlichen Gegenstände (Jacken, Taschen, Bücher, Computerschutzhüllen usw.) am Eingang des Saals Senebier oder in einem der hierfür vorgesehenen Ablagefächer im Saal Bonivard ab.
– Bitte schalten Sie Ihr Telefon aus und verzichten Sie darauf, zu essen und zu trinken, mit erhobener Stimme zu sprechen oder die anderen Forscher in irgendeiner Weise zu stören.

Notizen dürfen nur mit Bleistift angefertigt werden, des weiteren sind folgende Regeln bei der Dokumenteneinsicht zu beachten:

– nicht mit Bleistift oder Finger über die Seiten streichen
– sich nicht auf die Dokumente stützen, sie nicht als Unterlage verwenden (es stehen Lesepulte zur Verfügung)
– keine Dokumente aus einer Akte oder einem Aktenordner herausnehmen
– die Anordnung von Dokumenten in den Akten nicht ändern
– auf den Dokumenten keine Markierungen oder Notizen machen

Je nach Empfindlichkeit und Zustand der Originale können diese zur Einsicht durch Kopien ersetzt werden in Form von Mikrofilmen (2 Lesegeräte sind im 1. Stock der Bibliothek im Lesesaal verfügbar), Papierdrucken oder digitalen Kopien.
Gewisse Bestände unterliegen besonderen Einschränkungen.

Gesetzliche und reglementarische Vorschriften

Wir weisen die Forscher auf die folgenden Gesetzestexte hin, die für die Einsicht und die Nutzung von Handschriften und Archiven gelten:

Bundesgesetz über das Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (URG) vom 9. Oktober 1992 und die Verordnung über das Urheberrecht und die verwandten Schutzrechte (VURG) vom 26. April 1993, insbesondere Art. 29 URG (Erlöschen der Rechte erst 70 Jahre nach dem Ableben des Urhebers)

Bundesgesetz über den Datenschutz (DSG) vom 19. Juni 1992 und die Verordnung zum Bundesgesetz über den Datenschutz (VDSG) vom 14. Juni 1993

Reglement für die Einsicht und die Reproduktion von Handschriften und Werken aus dem Spezialmagazin im Saal Senebier der Bibliothèque de Genève (LC 21 633.2) (frz.)

Es ist den Nutzern gestattet, Arbeitsfotografien zu machen, insofern sie vorher ein Formular unterzeichnen und unter der Bedingung, dass die Aufnahmen ohne Blitzlicht gemacht werden, der Konservierung des Dokuments nicht schaden und die Ruhe im Saal nicht stören.

Der Saal verfügt über Steckdosen für Laptops (Adapter auf Anfrage), WLAN und einen öffentlichen Computer.

Die Archivarinnen beantworten gerne Ihre wissenschaftlichen Fragen.

Promenade des Bastions 1
1211 Genève 4

T: +41 22 418 28 00
F: +41 22 418 28 01
info.bge(at)ville-ge[dot]ch

Es empfiehlt sich, Ihren Besuch über die Mailadresse mss.bge(at)ville-ge.ch anzukündigen.