Découvrez les bibliothèques de la Ville de Genève
Toute l'offre culturelle


  • La Bibliothèque de Genève déploie sur 4 sites un patrimoine écrit, imprimé, musical et iconographique unique qu’elle sélectionne, protège, valorise et transmet au grand public comme au public scientifique.
  • Site internet de la Bibliothèque de Genève


  • Les Bibliothèques municipales sont des lieux de rencontre, de découverte et de partage qui vous proposent de nombreux documents à emprunter ainsi que des activités gratuites pour petit-e-s et grand-e-s.
  • Site Internet des Bibliothèques municipales


  • Les musées d’art et d’histoire, le Musée d’ethnographie et le Museum d’histoire naturelle, les Conservatoires et Jardin botaniques et le Fond municipal d’art contemporain proposent un accès à leur bibliothèque scientifique .
  • Site internet


  • Vous avez une question et vous souhaitez une réponse personnalisée? Le réseau des bibliothèques genevoises vous offre, en moins de trois jours, un résultat fiable et des sources identifiées.
  • Service Interroge

Historique

Die Erwerbungspolitik berücksichtigt die Bedürfnisse der Nutzer und die Aufgaben der Bibliothek. Sie wird auch durch die lokal vorhandenen Dokumente beeinflusst, stützt sich auf die historische Fülle der Bestände, die im Laufe der Jahrhunderte zusammengetragen wurden, und betont die Verwurzelung der Bibliothek in den Zeugnissen des Genfer Lebens. Die Bibliothèque de Genève hat drei Exzellenzzentren definiert, welche durch die Erwerbungen umfassend abgedeckt werden sollen: die Reformation, die Aufklärung und die Genevensia.

Der Pol Genevensia umfasst unabhängig von deren Thema alle Dokumente, die in Genf auf Papier herausgegeben werden und der Pflichtablieferung unterliegen, aber auch alle Dokumente ausserhalb der Pflichtablieferung, deren Verfasser oder Thema einen Bezug zu Genf haben, wo auch immer sie veröffentlicht wurden.

Der Pol Reformation beinhaltet alle Themen, die für ein erschöpfendes Verständnis dieses Phänomens erforderlich sind. Der gesamte, namentlich der französischsprachige Protestantismus gehört hierher, einschliesslich der Hugenotten und ihrer Geschichte: das Refugium (die Flucht der Hugenotten aus Frankreich nach dem Widerruf des Edikts von Nantes) wie auch das Désert (die «Wüste», d.h. die heimliche Ausübung des protestantischen Glaubens im katholischen Frankreich).

Die Aufklärung, deren Lichter in Genf insbesondere bei Literatur und Wissenschaft besonders hell brannten, bildet mit der Gesamtheit der Themen, die zum Verständnis des «langen 18. Jahrhunderts» nützlich sind, ebenfalls ein Exzellenzzentrum.

Der Begriff des Exzellenzzentrums ist transversal zu verstehen. So findet man in dem der Reformation gewidmeten Pol sowohl Untersuchungen zu Calvin wie auch literarische Texte, historische Untersuchungen (Mentalitätsgeschichte, Religionsgeschichte, Geschichte des Buches etc.), ja sogar wissenschaftliche Studien (Kopernikanische Revolution).

Die Erwerbungspolitik  erstreckt sich auch auf folgende Gebiete:

allgemeine Geschichte, regionale und Landesgeschichte, Geschichte der Wissenschaften
französische Sprache und Literatur (Betonung auf dem 16. und 18. Jahrhundert)
Geschichte der Religionen (insbesondere Calvinismus und Protestantismus)
Altertumswissenschaften
Philosophie

Es werden auch andere humanistische Gebiete (Musik, Kino, Künste) sowie die Sozialwissenschaften (Geographie, Ökonomie, Soziologie) abgedeckt, wenngleich hier ein generalistischer Ansatz vorherrscht.  Im Hinblick auf die Musik stimmen sich die Bibliothèque de Genève (Bastions) und La Musicale (Maison des arts du Grütli) beim Erwerb diverser Medien ab, mit Ausnahme der gedruckten Noten, für welche La Musicale ihre eigene Politik verfolgt.

Die Erwerbungspolitik der Bibliothek gilt auch den digitalen Dokumenten, deren Anteil am Dokumentangebot stetig wächst. Die Bibliothèque de Genève arbeitet eng mit der Bibliothek der Genfer Universität zusammen und ist Mitglied im Konsortium der Schweizer Hochschulbibliotheken.

Die Anschaffungen der Bibliothek berücksichtigen sowohl ein breites Bildungs- wie auch das Hochschulpublikum und gelten vorwiegend französischsprachigen Veröffentlichungen, namentlich akademischen Abhandlungen sowie Werken der Allgemeinbildung. Die Anschaffung der akademischen Werke schliesst auch Veröffentlichungen in Englisch, Deutsch und Italienisch mit ein, doch ist auf diesem Feld die getroffene Auswahl naturgemäss eingeschränkt.

Damit die Sammlungen der Bibliothèque de Genève trotz knapper Raumverhältnisse lebendig bleiben und sich weiterentwickeln, praktizieren wir eine rationelle Verwaltung unserer Magazine. Eine Politik der selektiven Bewahrung und die kritische Überprüfung der Sammlungen sind ein weiterer wichtiger Aspekt unserer dokumentarischen Arbeit.

Liste der Neuerwerbungen (frz.)

Eine nach thematischen Gebieten gegliederte List der Neuerwerbungen wird jeden Monat erstellt.

 

Anschaffungsvorschläge

Es steht einem jedem offen, Anschaffungsvorschläge per E-Mail an die folgende Adresse zu unterbreiten: acquisitions.bge[at]ville-ge[dot]ch. Die Vorschläge werden insoweit berücksichtigt, als sie dem Rahmen der oben beschriebenen Erwerbungspolitik entsprechen.

Schenkungen und Nachlässe

Auch wenn der Hauptteil der Erwerbungen durch Käufe geschieht, so stellen Schenkungen und Nachlässe einen nicht unbeträchtlichen Anteil der Dokumentenzugänge dar. Über die Jahrhunderte haben zahlreiche Schenker durch ihre Grosszügigkeit dazu beigetragen, die Bestände der Bibliothek zu bereichern. Die Bibliothek führt diese Tradition fort und nimmt Schenkungen an, insofern sie ihrer Erwerbungspolitik entsprechen. Werke, die über Austauschprogramme mit anderen Bibliotheken erworben werden, gelten als Schenkungen.

Promenade des Bastions 1
1211 Genève 4

T: +41 22 418 28 00
F: +41 22 418 28 01
info.bge(at)ville-ge[dot]ch

Montag bis Freitag: 9-18 Uhr
Samstag: 9-12 Uhr

Französischsprachige Erwerbungen und allgemeine Erwerbungspolitik

Hélène Buchet Goy
Konservatorin
helene.buchet-goy(at)ville-ge.ch
T: +41 22 418 28 08

Fremdsprachige Erwerbungen und Schenkungen

Marie-Pierre Graber
Konservatorin
marie-pierre.graber-daou(at)ville-ge.ch
T: +41 22 418 28 36