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  • La Bibliothèque de Genève déploie sur 4 sites un patrimoine écrit, imprimé, musical et iconographique unique qu’elle sélectionne, protège, valorise et transmet au grand public comme au public scientifique.
  • Site internet de la Bibliothèque de Genève


  • Les Bibliothèques municipales sont des lieux de rencontre, de découverte et de partage qui vous proposent de nombreux documents à emprunter ainsi que des activités gratuites pour petit-e-s et grand-e-s.
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Historique

Das Centre d’iconographie erhält jedes Jahr zahlreiche Schenkungen und Nachlässe von Privatleuten, Einrichtungen und Fotografen, die ihm ihre Dokumente anvertrauen, damit deren langfristige Bewahrung sichergestellt wird.

Acquisition 2015 : "Vue du quartier de Rive depuis la promenade Saint-Antoine", Jean-Jacques Champin, vers 1830, Bibliothèque de Genève, inv. CIG 2015-030 E

Die Bibliothèque de Genève strebt danach, jegliches Dokument zu erwerben, das die visuelle Geschichte Genfs und seiner Region sowie deren Wandlungen im Lauf der Zeit dokumentieren kann.
 Zu diesem Zweck erhält sie grosszügige Schenkungen und erwirbt gelegentlich seltene Stücke, die im Markt angeboten werden. Aufgrund der beträchtlichen Entwicklung, welche die bildliche Darstellung in unseren Gesellschaften seit dem Zweiten Weltkrieg erfahren hat, gelten die weitaus meisten Erwerbungen heute der Fotografie. In den letzten Jahren wurden rund 100’000 Bilder pro Jahr in die Sammlungen des Centre d’iconographie aufgenommen.

Das Bild ist ein empfindliches Kulturgut, dies gilt insbesondere für die neuesten Fotografiemedien. Diese wurden industriell für einen sofortigen Gebrauch hergestellt, sind aber nicht darauf angelegt, dem Lauf der Zeit standzuhalten. Ihre langfristige Konservierung erfordert besondere Verpackungsmassnahmen sowie eine Aufbewahrung in Räumen mit kontrolliertem Klima. Die menschlichen und materiellen Ressourcen, die für die Bewahrung der Bilder aufgewendet werden müssen, erzwingen eine strengen Regeln unterliegende Erwerbungspolitik.

Acquisition 2014 : Scène de tournage à la Treille d’une émission de la télévision française consacrée à Michel Simon, Christian Murat, 17 août 1965, Bibliothèque de Genève, inv. CIG Murat N06x06 1965-08-17 Sim 4

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Das Centre d’iconographie bewahrt nur dokumentarische Bilder auf. Träger und Ausführung der Bilder (Gemälde, Skulptur, Zeichnung, Stich, Fotografie etc.) wie auch die Herkunft ihrer Urheber spielen keine Rolle.

Hingegen sammelt das Centre keine Gegenstände oder Utensilien des täglichen Gebrauchs, Architekturelemente oder Möbelteile, Schilder oder Stoffe. Auch der Erwerb von Stücken, die einen rein ästhetischen Wert ohne Bezug zur Wirklichkeit haben, wie Stillleben oder Werke der Phantasie, stellen keine Priorität dar.

Indes interessiert sich das Centre für die Künstler und Kunsthandwerker, welche die dort bewahrten Bilder angefertigt haben. So verfügt die Einrichtung über eine der bedeutendsten Sammlungen lokaler Kunst, insbesondere bei Porträts, Graphiken und Fotografie. Sie trägt eine besondere Verantwortung als Stätte der Bewahrung, Forschung, Ausstellung und Förderung der Genfer Fotografie. Dies liegt auch am besonderen Wesen des Mediums, bei dem die Unterscheidung zwischen dokumentarischem und künstlerischem Bild nicht immer sinnvoll ist.

Das Centre d’iconographie legt besonderen Wert auf die Qualität der Bilder, die es in seine Sammlungen aufnimmt. Die Qualität muss den Ansprüchen einer Veröffentlichung genügen, deswegen werden neuere Amateuraufnahmen in der Regel nicht angenommen.

Erwerbungsgebiete

Die Erwerbungspolitik des Centre d’iconographie konzentriert sich auf folgende Prioritäten:

In Bezug auf die Bildträger

– Ansichten und Standbilder (Karten, Gemälde, Zeichnungen, Graphiken oder Fotografien). Das Centre d’iconographie hat nicht den Auftrag, bewegte Bilder wie Filme oder Videos zu sammeln;

– Objekte (Skulpturen, Gemälde, diverse Gegenstände), insofern sie ein Bild von Genf und seinen Einwohnern übermitteln;

– das Centre d’iconographie hat nicht den Auftrag, die Archive von Architekten (Pläne, Dokumentation) zu sammeln, es sei denn, um schon in seinem Besitz befindliche Bestände zu ergänzen.

In thematischer Hinsicht

– dokumentarische Bilder von Genf und seiner Umgebung sowie auf die Bilder von Persönlichkeiten, die mit Genf und Umgebung in Verbindung stehen;

– Bilder, die ein bestimmtes Gebiet abdecken wie das Genfer Becken, d.h. die Region zwischen den Bergen Voirons, Salève, Vuache und dem Juragebirge. Im Einzelfall kann das Gebiet je nach Medium, Urheber und Datum seiner Erschaffung auf die Genfer Region bis hin zum Mont-Blanc ausgedehnt werden;

– das Centre d’iconographie sammelt im Prinzip keine privaten oder intimen Bilder.

In historischer Hinsicht

– Die Sammlungen des Centre d’iconographie streben danach, die Entwicklung und den Wandel von Genf und seiner Umgebung möglichst kontinuierlich zu erfassen.

– Das Centre d’iconographie möchte alle Bilder erwerben, die aufgrund ihrer Seltenheit, ihrer Herstellungstechnik oder der Neuheit ihres Themas eine Rolle in der Geschichte der lokalen dokumentarischen Ikonographie gespielt haben.

In Bezug auf die Urheber der Bilder

– Bilder von hoher Qualität, hauptsächlich solche, die durch Fachleute oder Amateure von hohem Niveau erstellt wurden.

– Das Centre d’iconographie hat nicht den Auftrag, Bilder aufgrund ihrer rein ästhetischen Eigenschaften zu sammeln.

– Die Erwerbungspolitik des Centre berücksichtigt nicht die Herkunft der Urheber der gesammelten Bilder und hat nicht den Auftrag, vorrangig Bilder zu sammeln, die von Genfern oder mit Genf in Verbindung stehenden Künstlern oder Kunsthandwerkern geschaffen wurden.

– Das Centre möchte möglichst vollständig die Dokumente versammeln, die aus der Arbeit der bedeutendsten Künstler (Graveure, Zeichner, Fotografen) hervorgegangen sind, die Ansichten von Genf und seiner Umgebung geschaffen haben einschliesslich Materialien, die nicht dem dokumentarischen Bild zuzuordnen sind wie Fotografien, Archivdokumente und nicht dokumentarische Arbeiten.

– Das Centre d’iconographie trägt keine Bilder zusammen, die von Körperschaften des öffentlichen oder halböffentlichen Rechts hergestellt wurden und ordnungsgemäss den öffentlichen Archiven (wie die Genfer Staatsarchive, die Archive der Stadt Genf etc.) bestimmt sind.

Passage de la Tour 2
1205 Genève

T: +41 22 418 46 70
F: +41 22 418 46 71
cig.bge(at)ville-ge[dot]ch

Montag bis Freitag: 9-12 Uhr nach vorheriger Vereinbarung

Nicolas Schätti
Konservator
nicolas.schaetti(at)ville-ge.ch
T: +41 22 418 46 77