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Historique

In der zusammenhängenden universellen Sammlung von Karten und Plänen finden sich einzigartige seltene oder von Hand verfasste Karten, die es den Forschern ermöglichen, die Quellen der menschlichen Geographie zu dokumentieren.

Carte d'Amsterdam, 1877. (sans cote)© Bibliothèque de Genève

Anhand der Karten dieses Bestands kann die Entwicklung der geographischen Wissenschaft in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts studiert werden. Die von Charles Perron und Elisée Reclus benutzten Karten sowie die verschiedenen Fassungen ihrer Vorarbeiten sind wichtige Quellen, mit deren Hilfe man die verschiedenen Abfassungsstufen der Dokumente, die sie für die Ausgabe der Nouvelle géographie universelle geliefert haben, bis hin zur Schlussphase nachvollziehen kann.

Elisée Reclus war viel gereist und unterhielt privilegierte Beziehungen zu Persönlichkeiten, die in verschiedenen Teilen der Welt lebten, so dass diese Gebiete besonders gut dokumentiert sind, wie z.B. Algerien, Russland u.a. Das Vorhandensein seltener oder von Hand verfasster Karten erklärt sich auch dadurch, dass diese Reclus und Perron durch ihre Korrespondenten im Ausland zugeschickt wurden. Perron schreibt in Le Globe (Bd. 30, 1891, S. 162-163): «Nur wenige sind bibliographische oder historische Kuriositäten, aber im allgemeinen sind es die besten modernen Karten, die wir besitzen, was für die praktischen Geographen von sehr grossem Wert ist. Zudem wird das Verdienst dieser Sammlung noch durch die Anwesenheit einer grossen Zahl von direkt an Herrn Reclus geschickten original Skizzen und Geländeaufnahmen erhöht.»

Die Sammlung zählt auch mehrere tausend Seekarten, die belegen, welche Arbeit Seefahrer und Wissenschaftler leisteten, um für die Navigation nützliche Informationen zu beschaffen und zu teilen. Auch wenn der von Perron und Reclus geschaffene Kern ein bedeutendes dokumentarisches Ganzes darstellt, findet man in der Sammlung auch sehr schöne alte Stücke aus dem 17. und 18. Jahrhundert, welche die Geschichte der Kartographie, aber auch die Geschichte der Wahrnehmung der Welt, der politischen Herrschaft sowie die Kunst der Illustration und der Gravur veranschaulichen.

Des weiteren sind die Schweizer Landkarten, seien sie topographischer, historischer oder thematischer Art, gut vertreten. Die Kartenserien Dufour, Siegfried oder die Nationalkarten im Massstab 1:25‘000 und 1:50‘000 sind mit allen ihren Blättern vollständig vorhanden. Die Karten und Pläne, die Genf und seine nahe Umgebung darstellen, befinden sich im Genfer Centre d’iconographie.

Wegen ihrer geographischen Nähe ist Savoyen die am besten dokumentierte französische Region, doch werden die anderen Regionen nicht vernachlässigt. Ein schönes Exemplar der Cassini-Karte wird durch zwei andere, unvollständige Exemplare ergänzt, die zum Teil aquarellierte Seiten enthalten.

Promenade des Bastions 1
1211 Genève 4

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Besichtigung der Dokumente nur nach vorheriger Vereinbarung.

Marianne Tsioli
Bibliothekarin
marianne.tsiolis(at)ville-ge.ch
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